Mit Verwunderung haben Martin Haller, der Landtagsabgeordnete für Frankenthal und die Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende der SPD Beate Steeg auf die Aussage im Untertitel „die SPD sei uneins beim Thema Verwaltungsreform“ reagiert. Wer bei der Mitgliederversammlung dabei war; kann die Vorträge von Haller und Steeg nicht als konträr bewerten. Im Gegenteil es bestand Konsens darüber, dass die Situation der Kommunen in der Vorderpfalz sicher nicht mit der einer Verbandsgemeinde in der Eifel zu vergleichen sei und daher auch bei den nächsten Schritten einer Verwaltungsreform differenzierter betrachtet werden müsse. Es bestand Konsens darüber, dass die Zeit bis dahin - und hier ist das Jahr 2014 gemeint, genutzt werden soll, welche Möglichkeiten einer Verwaltungsreform für Frankenthal gegeben sein könnten. Die Bildung von Stadtkreisen ist bislang öfters angesprochen worden. Was ein Stadtkreis ist, muss definiert werden und danach kann erst gesagt werden, ob das eine tragfähige Lösung sein kann. Haller und Steeg waren sich einig, dass dies, um die Zeit zu nutzen, in einem innerparteilichen Dialog der Frankenthaler SPD mit ihrem Abgeordneten passieren soll. Steeg verwies dabei auf eine schon länger zurückliegende Untersuchung, die man hierfür nutzen könne. Und es bestand auf jeden Fall Übereinstimmung, dass eine Kommunal- und Verwaltungsreform nur mit den betroffenen Bürgern zusammen umgesetzt werden kann. „Wer daraus Widersprüchliches oder gar Uneinigkeit erkannt haben will, muss Einiges falsch verstanden haben“ so Steeg.



